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(Datensätze: 60)



1. Bayerisches Mittelstandsprogramm



2. Beitragsbemessungsgrenzen

Als Beitragsbemessungsgrenze wird in Deutschland eine Grenzgröße bezeichnet, bis zu der im jeweiligen Sozialversicherungszweig Beiträge entrichtet werden müssen. Es handelt sich also um eine Deckelung der Bemessungsgrundlage für den zu entrichtenden Versicherungsbeitrag.



3. Beratung

Viele Existenzgründer scheuen Beratungsgespräche mit Banken, Industrie- und Handelskammer und Unternehmensberatern und empfinden Zweifel an der eigenen Geschäftsidee als „kleinliche Erbsenzählerei“ – nur um wenig später in der Praxis teueres und unnötiges Lehrgeld zu bezahlen. Wer clever ist, nutzt daher Beratungsgespräche - z.B. über das Beratungsnetzwerk im Landkreis Mühldorf a. Inn. Von der Erstellung eines Businessplans über Fragen zur Sozialversicherung bis hin zur Investitionsplanung: wo unternehmerisch geplant und umgesetzt wird, gibt das Beratungsnetzwerk im Landkreis Mühldorf a. Inn umfassende Unterstützung. Dort haben sich 14 Organisationen und Initiativen zusammengeschlossen, um Ihnen unbürokratisch und schnell kompetente Ansprechpartner zur Seite zu stellen, ganz auf ihre individuellen Fragestellungen und persönlichen Schwerpunkte zugeschnitten. Dabei unterstützt das Gespräch Sie dabei, die eigenen Ziele und Pläne in eine feste Form, in ein schlüssiges Unternehmenskonzept zu gießen. Gelingt es dem Gründer eine detaillierte Erfolgsstrategie zu entwickeln und hierfür die Zustimmung professioneller Berater zu erhalten, hat er seine erste Reifeprüfung als Unternehmer bestanden.



4. Berufsgenossenschaften

Die Gründung eines gewerblichen Unternehmens ist der zuständigen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung anzuzeigen. Ein Exemplar der Gewerbeanmeldung wird über den Landesverband der Berufsgenossenschaften der für die Branche zuständigen Berufsgenossenschaft zugesandt. Durch diese wird dann festgestellt, ob eine Beitragspflicht besteht. Die Beiträge werden nach Ablauf des zu berechnenden Kalenderjahres erhoben. Für den Fall, dass ein Unternehmen aus unterschiedlichen Gewerbezweigen (Gesamtunternehmen) besteht, ist in der Regel die Berufsgenossenschaft für den Hauptgewerbezweig zuständig. In der Praxis erfolgt zwar die Mitteilung über die Gewerbeanmeldung an den Landesverband der Berufsgenossenschaften. Dies entbindet den Unternehmer aber nicht, der zuständigen Berufsgenossenschaft innerhalb einer Woche nach Unternehmensgründung selbst über Art und Gegenstand des Unternehmens sowie Zahl der Versicherten zu informieren. Typische Versicherungsfälle sind z.B. Arbeitsunfälle, Wegeunfälle und Berufskrankheiten nach der Berufskrankheiten-Verordnung. Der Unternehmer ist verpflichtet, bei Eintritt eines Arbeits- oder Wegeunfalls mit Arbeitsunfähigkeit von mehr als 3 Tagen oder todesfolge oder bei Eintritt einer Berufskrankheit eine Meldung vorzunehmen.Für die Meldungen gibt es besondere Formulare (Unfallanzeigen), die bei der Berufsgenossenschaft oder auch im Schreibwarenhandel erhältlich sind.



5. Beteiligungen



6. Betriebsnummer



7. Betriebsvermögensvergleich

Der Betriebsvermögensvergleich (auch Bestandsvergleich) gem. § 5 Abs. 1 EStG ist für Kapitalgesellschaften und diejenigen, die von Gesetzes wegen verpflichtet sind Bücher zu führen, zwingend vorgeschrieben, kann jedoch auch von Kleinunternehmern oder Freiberuflern gewählt werden. Der Betriebsvermögensvergleich setzt eine periodengerechte Gewinnermittlung durch Doppelte Buchführung (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kassenbuch, Inventur voraus. Der Gewinn ergibt sich aus: Betriebsvermögen am Ende des Wirtschaftsjahres ./.Betriebsvermögen am Ende des vorangegangenen Wirtschaftsjahres = Betriebsvermögensänderung (Zunahme oder Abnahme) bzw. Gewinn + Privatentnahmen des Wirtschaftsjahres ./.Privateinlagen des Wirtschaftsjahres = Gewinn / Verlust Das für diese Art der Gewinnermittlung maßgebende steuerliche Konzept wird als Reinvermögenszugangstheorie (Georg von Schanz) bezeichnet und stellt auf die Mehrung des Vermögens innerhalb eines bestimmten Zeitraums als steuerbares Einkommen ab, während den Überschusseinkünften (§ 2 Abs. 1 S. 1 Nr. 4-7 EStG) die sog. Quellentheorie (Bernhard Fuisting) zu Grunde liegt.



8. Bürgschaft

Nicht immer verfügen Betriebe, die dringend Kapital brauchen, über die nötigen Sicherheiten, um einen langfristigen Bankkredit mit regelmäßiger Tilgung zu erhalten. Einen Ausweg bietet in solchen Fällen die Bürgschaft einer Kreditgarantiegemeinschaft oder der Landesanstalt für Aufbaufinanzierung, wobei die jeweilige Hausbank diese Bürgschaft beantragen muss. In Bayern gibt es Kreditgarantiegemeinschaften für Handel, Hotel- und Gaststättengewerbe, Handwerk und Gartenbau. Die Kosten für 80%ige Ausfallbürgschaften betragen 0,75 bis 1 Prozent per anno des jeweiligen Bürgschaftsbetrags. Zusätzlich ist bei den Kreditgarantiegemeinschaften ein einmaliger Betrag von rund 1 Prozent der Bürgschaftssumme für den Haftungsfond bzw. als Bearbeitungsgebühr zu bezahlen.



9. Business Angel

Ein Business Angel (selten auch Unternehmensengel) ist ein erfahrener Unternehmer oder leitender Angestellte, der aufgrund seiner Berufstätigkeit über wertvolle Erfahrung und weitreichende Kontakte verfügt. Mit ihrem Kapital, Know-how und Kontakten möchten Unternehmensengel Existenzgründer bei der Etablierung ihres Unternehmens unterstützen. Sie tun dies in einer Phase, die Venture-Capital-Gesellschaften in der Regel zu früh für einen Einstieg erscheint. Im Prinzip verhalten sie sich jedoch konform zu Venture-Capital-Gesellschaften und wenig selbstlos.
 



10. Business Plan

Ein Geschäftsplan (englisch business plan) ist die schriftliche Fixierung der Unternehmensplanung zur betriebswirtschaftlichen Absicherung von Chancen und Risiken bei einer Neugründung oder Unternehmenserweiterung. Er enthält neben der Marktforschung vor allem die Wettbewerbsabgrenzung im Marketing sowie detaillierte Zielformulierungen für den Einsatz der einzelnen Produktionsfaktoren. Er beinhaltet klare Aussagen zur Strategie des Unternehmens in allen Einzelbereichen, insbesondere Personalentwicklung, Produktentwicklung, Patente, Investitionen in Anlagen, Gebäude, Vertrieb u.a.



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