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(Datensätze: 60)



1. Darlehen

Grundsätzlich gibt es folgende Kredit-Alternativen: · Darlehen: langfristige Kredite zu banküblichen Konditionen, zinsverbilligte Darlehen aus öffentlichen Programmen. · Kontokorrentkredite: kurzfristige Kredite zur Deckung der laufenden Betriebsausgaben. · Wechselfinanzierung. · Leasingfinanzierung. · Lieferantenkredite sind in der Regel teuere Kredite zur kurzfristigen Deckung von Wareneinkäufen.



2. Dispo

Der Dispositionskredit (kurz Dispo) ähnelt prinzipiell dem Kontokorrentkredit zwischen Banken und Unternehmen. Hier können Privatpersonen bei ihrer Bank ihr Girokonto bis zu einer vereinbarten Kreditlinie überziehen. Sicherheiten werden dafür im Regelfall nicht benötigt. Voraussetzung ist allerdings meist, dass die Bank die Zahlungsaus- und eingänge eine Zeit lang überblicken kann.Der Kreditrahmen wird durch das zwei- bis dreifache der monatlich festen Zahlungseingänge (z. B. Nettogehalt, Unterhalt, Rente etc.) bestimmt. Prinzipiell sollte bei der Gestaltung des Kreditrahmens beachtet werden, dass man den Kredit möglichst innerhalb von zwei bis drei Monaten problemlos zurückzahlen kann, da sonst schnell eine laufende und wachsende Verschuldung entsteht. Für die Nutzung des Dispos fallen tageweise Sollzinsen an. Beim Überziehen des festgelegten Kreditlimits fallen zusätzlich Überziehungszinsen an. Die Zinsen werden im Rahmen des Rechnungsabschlusses meist quartalsweise dem laufenden Konto belastet.Die Zinsen sind im Vergleich zu anderen Kreditformen relativ hoch. Aus diesem Grund sollte eine Umschuldung in einen Ratenkredit vorgezogen werden, wenn der Dispo dauerhaft in Anspruch genommen wird.



3. Doppelte Buchführung

Buchführung bezeichnet die in Zahlenwerten vorgenommene planmäßige, lückenlose, sachlich geordnete Aufzeichnung aller Geschäftsvorgänge in einer Unternehmung auf Grund von Belegen. Sie ist das zahlenmäßige Spiegelbild einer Unternehmung und wichtige Informationsquelle für den Unternehmer und dient außerdem dazu, den gesetzlich fixierten Informationsanforderungen von Behörden nachzukommen. Zweckmäßig ist eine Differenzierung des Oberbegriffs „Buchführung“ in dieFinanzbuchführung, aus der ein Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung) entwickelt wird und die Betriebsbuchführung, die der innerbetrieblichen Kostenerfassung sowie der Selbstkostenrechnung (Kalkulation) dient. Die Buchführung ist Bestandteil des betrieblichen Rechnungswesens. Dieses enthält außer der Finanz- und Betriebsbuchführung die betriebswirtschaftliche Statistik und Vergleichsrechnung sowie die Planungsrechnung (Voranschläge für künftige Einnahmen und Ausgaben).
 



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